Plattdeutsche Dreieinigkeit: Städtevertrag in Prenzlau unterschrieben

"Wi trun uns dat" unter diesem Motto unterschrieben die Bürgermeister aus Stavenhagen, Wittstock und Prenzlau den Freundschaftsvertrag.

In der uckermärkischen Stadt Prenzlau ist heute eine Städtebündnis für die Regionalsprache Niederdeutsch geschmiedet worden. Die Bürgermeister von Wittstock Jörg Gehrmann, der Reuterstadt Stavenhagen Stefan Guzu und der Gastgeber Hendrik Sommer unterschreiben den Freundschaftsvertrag „ Wi trun uns dat“.  Sie erklären, alles für die Pflege und den aktiven Erhalt des Niederdeutschen in ihren Kommunen zu tun. Im Einzelnen sollen Schulpartnerschaften und gemeinsame Tourismusprojekte entstehen. Auf der Basis der Wittstocker Erklärung wird Niederdeutsch außerdem als aktiver Bestandteil der Pflege-und Betreuungskonzepte sozialer  Einrichtungen in allen drei Städten anerkannt. Die Entwicklung der gemeinsamen Vorhaben wird durch Prenzlau, Wittstock und Stavenhagen mit jeweils 500 Euro jährlich gefördert.

Damit setzen die drei Städte die Verpflichtung aus der Europäischen Charta  für Regional oder Minderheitensprachen um, die die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg unterzeichnet haben.

Der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern und der brandenburgische Landesverein für Niederdeutsch arbeiten seit dem letzten Jahr zusammen, um Plattdeutsch als kulturellem Erbe des Nordens eine Zukunft zu geben.

Hier geht es zur Pressemitteilung
Text und Fotos: Verein für Niederdeutsch im Land Brandenburg
Karte: umaps/ Bearbeitung durch den HMV

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Die drei Bürgermeister Stefan Guzu/ Stavenhagen, Hendrik Sommer/ Prenzlau, Jörg Gehrmann/ Wittstock

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