Am Sonnabend, dem 4. Juli 2026, hat Barth eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig Landesgeschichte sein kann. Beim 2. Festival der Landesgeschichte präsentierten sich Archive, Bibliotheken, Vereine, Initiativen und Museen aus ganz Mecklenburg?Vorpommern. Unter dem Motto „Stier trifft Greif. Landesgeschicht tau’n Anfaten!“ wurde Geschichte an historischen Orten wie der St.-Marien-Kirche, dem Bogislaw?Platz, dem Vineta?Bürgerhaus und dem Papenhof erlebbar – letzterer seit diesem Jahr Heimat eines neuen Museums zur pommerschen Geschichte.
Förderung durch das Land Mecklenburg?Vorpommern
Ein besonderer Moment des Tages war die Übergabe eines Zuwendungsbescheids über 1.585 Euro durch Ministerin Bettina Martin an den Heimatverband Mecklenburg?Vorpommern. Die Mittel stammen aus dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg und unterstützen die Ausrichtung des Festivals.
In der Pressemitteilung des Ministeriums heißt es: „Veranstaltungen wie das Festival der Landesgeschichte erfüllen unser kulturelles Erbe mit Leben und wecken das Interesse aller Generationen.“,
Goldene Ehrenamtskarte für Gerd Albrecht
Im Rahmen des Festivals wurde zudem Gerd Albrecht für sein langjähriges Engagement in der Landesgeschichte und kulturellen Bildung ausgezeichnet. Die Ehrenamtsstiftung Mecklenburg?Vorpommern verlieh ihm die Goldene Ehrenamtskarte – eine besondere Würdigung für Menschen, die über viele Jahre hinweg Kultur und Gemeinschaft im Land stärken.
Angebote für alle Generationen
Das Festival richtete sich an Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen. Für Familien und jüngere Gäste gab es Mitmachaktionen wie die Schnitzeljagd „Spur der Bücher“ sowie die Erlebnisführung „Barther Buchdruck erleben“. Den Abschluss bildete eine szenische Lesung aus Ernst Moritz Arndts Werk zur Aufhebung der Leibeigenschaft – passend zum 220. Jahrestag dieses historischen Ereignisses.
Der Heimatverband Mecklenburg?Vorpommern dankt allen Mitwirkenden, Ausstellern und Gästen. Das Festival hat erneut gezeigt, wie vielfältig und zugänglich Landesgeschichte sein kann – und wie sehr sie Menschen in Mecklenburg?Vorpommern verbindet.
