Lesetipps aus Mecklenburg-Vorpommern

Über Mecklenburg-Vorpommern wird viel veröffentlicht aber es ist nicht immer leicht zu finden. Auf dieser Seite finden Sie Literaturtipps für alle, die an der Geschichte und den Traditionen in Mecklenburg-Vorpommern interessiert sind. Die Bücher sind über den Buchhandel oder direkt bei den Verlagen erhältlich.
Für Hinweise auf aktuelle Neuerscheinungen sind wir dankbar. Auch Rezensionen können wir hier veröffentlichen.

Die Neuerscheinungen auf Plattdeutsch haben wir unter der Rubrik "Niederdeutsch - Literatur up Platt" für Sie zusammengestellt.

 

Zwischen Lieps und Havelquelle

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten aus der Mecklenburgischen Seenplatte

Hermann Behrens | Judith Böttcher | Jens Hoffmann | Elisabeth Reim (Hg.)
 

Die Landschaften in unserem Leben

Alteingesessene und Zugezogene in der Mecklenburgischen Seenplatte berichten darüber, wie sie ihre Landschaft und deren Wandel erlebten und erleben und was sie sich für die Zukunft wünschen. 24 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Dörfern zwischen Lieps und Havelquelle lassen uns nicht nur teilhaben an ihren Geschichten aus der Vergangenheit dieser Landschaft. Die Zugezogenen unter ihnen erinnern sich auch an ihre Herkunftslandschaften und an ihre ersten Eindrücke in der für sie neuen Umgebung.
Ein Buch über das Alltagsverständnis von dem, was wir „Landschaft“ nennen und was so schwer – oder vielleicht auch so einfach? – zu beschreiben ist.

Diese Buch ist ein Ergebnis aus dem „Reallabor Landschaft“, das eines von 12 Forschungsvorhaben im Projekt „HiRegion – Hochschule in der Region“ an der Hochschule Neubrandenburg ist. „HiRegion“ geht aus der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundes und der Länder hervor, die dazu dient, den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer deutscher Hochschulen zu strukturieren und zu intensivieren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, darunter der Druck des Buches.
Die Hochschule Neubrandenburg ist Kooperationspartnerin des Klein Vielen e. V.

Mehr dazu beim  Steffen-Verlag.

Emilie und der Schnee von gestern von Regina B. Apitz
Ein Roman für 12-15jährige, der neugierig macht, die eigene Familiengeschichte zu erforschen und die alten Handschriften in Briefen zu entschlüsseln

An Emilie … Karl … Mehr als die Namen kann die 13-jährige Emilie auf der rätselhaften alten Foto-Postkarte, die sie auf dem unheimlichen Dachboden findet, nicht entziffern. Der restliche Text ist in der »Geheimschrift« Sütterlin geschrieben. Wer kann das denn noch lesen? Und wer ist diese Emilie, die so heißt wie sie? Gehörte sie zur Familie oder war sie eine Fremde? Oder ist das einfach viel zu lange her und Schnee von gestern? Eltern und Großeltern schweigen aus verschiedenen Gründen. Und die betagte Uroma Valerie will niemand fragen. Aus Rücksicht. Emilie muss die Karte also selbst entziffern. Schriftvergleiche, Schreibübungen, eine alte Fibel und natürlich Ehrgeiz helfen ihr, ein Geheimnis in ihrer Familie zu enträtseln. Bald schon kann sie die deutsche Schreibschrift lesen und schreiben. Das kann niemand in ihrer Klasse. Dafür kann Nina Russisch. Und Karl – was kann der?

Mehr dazu beim Verlag N. Eben im Druck- und Verlagshaus Kurse

 

Rügen & Hiddensee. Geschichte in Bildern von Harry Hardenberg
Superlative nutzen sich im Dauergebrauch schnell ab. Doch für Rügen trifft das nicht zu. Es ist nun mal Deutschlands größte Insel und wird bei Touristen und Urlaubern immer beliebter. Sie hat ja auch viel zu bieten. Kap Arkona, Kreidefelsen, einen Buchen-Wald, der seit 2011 zum UNESCO-Welterbe gehört. Nicht zuletzt ist die Insel voller Sagen und Legenden. So soll, der Überlieferung nach, Klaus Störtebeker mit seinen Likedeelern einen Schlupfwinkel in Ralswiek gehabt haben. Der Stralsunder Fotograf Harry Hardenberg erzählt mit seinen Bildern Geschichten, wobei er das Lebensgefühl der Menschen und das Alltägliche in Szene setzt. Die Schwarzweiß-Fotografien reflektieren die Jahre von 1959 bis in die 1990er. (Bildband, 136 Bilder)

Mehr Informationen beim Druck- und Verlagshaus Kruse.

 

Riesen, Zwerge, Fabeltiere. Sagen aus Mecklenburg für Kinder
von Hartmut Schmied aufgeschrieben, illustriert von Andrea Sommerfeld, veröffentlicht von der Stiftung Mecklenburg 2020

Mutige Kinder, brotdumme Bösewichte oder auch Kanonenkugelkegeln – Mecklenburgs Sagenwelt hat es wirklich in sich. In fröhlichen Texten erzählt dieses Buch dreißig der besten Sagen aus dem wunderbaren Land zwischen Schaal- und Tollensesee. Sieben davon sind aus dem Hochdeutschen auch ins Mecklenburger Platt übersetzt und entfalten besondere Zauberkraft… Das Buch enthält auch viele Tipps für Erwachsene, die Kinder professionell oder in der Familie für Sagen begeistern möchten.
Weitere Informationen zur Bestellung und zum Buch finden Sie HIER.

 

Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2021
Seit 2020 erscheint die ursprünglich als jährliche Publikation geplante Heftreihe zweimal im Jahr. Die Märzausgabe 2021 umfasst 78 Seiten mit zehn Beiträgen von elf Autoren. Erstmals in den Heften vertreten sind Frank Biederstaedt und Jürgen Blümel, Peter Bluth und Carina Boe.

Aufsätze im Märzheft

  • Bernatzki, Bodo: »Gotteswetter. Der Kirchenbrand zu Stralsund am 15. und 16. April 1662.« S. 2–7.
  • Biederstaedt, Frank: »Die Anfänge der gewerblichen Fotografie in Stralsund. Die 1840er und 1850er Jahre.« S. 8–15.
  • Blümel, Jürgen: »Von den Anfängen des ›Pioniertheater Stralsund‹ – Die Zeit von 1961 bis 1971. S. 16–23.
  • Bluth, Peter: »Bluth – Eine Stralsunder Familie.« S. 24–31.
  • Boe, Carina: »Die Fischräucherei ›Gebrüder Boe‹ in Stralsund (1911–1948). S. 32–37.
  • Goltings, Bernd: »Sturmtage in der Prerower Bucht. Die Strandung des Lübecker Dampfers BREDOW.« S. 38–42.
  • Houwald, Christoph Freiherr von: »Bilder aus Stralsunds Kaiserzeit.« S. 42–49.
  • Huch, Gaby: »Der Mitbegründer der deutschen Skandinavistik: Gottlieb Mohnike.« S. 50–59.
  • Melle, Steffen: »Die Glasers und die Kruses. Aus dem Leben zweier Kaufleute in der Stralsunder Fährstraße.« S. 60–67.
  • »Mitteilungen aus dem Stadtarchiv.« S. 68–71.
  • Neuper, Jutta; Wagner, Barbara: »Das Putbusser Schloss, das zweimal zerstört wurde.« S. 72–75.
  • »Neues aus der Kreisvolkshochschule.« S. 76?f.
  • Impressum, S. 78

Weitere Informationen bei Verlagshaus Kruse in Stralsund

Julie Wolfthorn. Mit Pinsel und Palette bewaffnet will ich mir die Welt erobern
von Heike Carstensen, erschienen 2020 bei Hentrich und Hentrich

Die Graphikerin und Malerin Julie Wolfthorn (1864–1944) gehörte vor rund 100 Jahren zu Deutschlands anerkanntesten Künstlerinnen. Julie Wolfthorn stammte aus Thorn/Westpreußen, lebte von Jugend an in Berlin und wurde als Jüdin Opfer der Shoah. In diesem biographischen Abriss wird ihr Weg von Thorn nach Theresienstadt nachgezeichnet. Ihr Alltag war geprägt von Arbeitsaufträgen und -reisen. Ihre Porträtkunst machte sie bekannt. Sie war aktiv in vielen Vereinigungen und prägte das kulturelle Leben Berlins mit. Die Verfolgung der Nationalsozialisten vermochte, dass sie bis in die 1990er Jahre vergessen blieb. Ihre späte Wiederentdeckung hängt aber auch damit zusammen, dass die Kunstgeschichte Künstlerinnen generell lange Zeit nahezu unbeachtet ließ.
(Verlagstext)

Julie Wolfthorn gehörte ab 1927 dem Hiddensoer Künstlerinnenbund an, der 1933 aufgrund antisemitischer Diskriminierung unterging.
Mehr dazu beim Verlag: Hentrich und Hentrich

 

#Heimatsuche. In 80 Tagen durch Mecklenburg-Vorpommern
von Steffen Dobbert, erschienen 2020 bei Hinstorff

Da kehrt einer zurück. Nach vielen Jahren. Neugierig, gespannt. Was hat sich verändert in diesem Land Mecklenburg-Vorpommern? Acht Jahre alt war Steffen Dobbert, als die DDR Geschichte wurde. Acht Jahre, als er vom Nachwuchsbürger eines sich sozialistisch gebenden Staates zu einem im vereinten Deutschland wurde. Wismar, Gadebusch, Schwerin – frühe Lebensorte. Die er mit knapp 20 verlässt, um ein ausgezeichneter Journalist zu werden. Und nun, knapp 30 Jahre nach Gründung Mecklenburg-Vorpommerns, eine Reise. Eine Reise in 80 Tagen durch jene Welt, die Heimat war (und sich noch immer so anfühlt). Was also ist Heimat? Steffen Dobbert erkundet ein Land, dem er ganz nah kommt, auch wenn manches fremd bleibt. Spricht mit Menschen, erfährt Verletzungen und Klischees, entdeckt vor allem Unbekanntes. Steffen Dobberts Reise in den Nordosten Deutschlands ist eine in das Innere unserer Republik. In ein Land wie das Leben selbst. Mal fröhlich, mal traurig, mal irritierend, meist versöhnend. Und immer aufregend und abwechslungsreich. (Verlagstext)
Weitere Informationen beim Verlag: Hinstorff-Verlag

"Der Kampf um die Hirne und Herzen der Menschen tobt..." Friedliche Revolution und demokratischer Übergang in den Kreisen Bad Doberan und Rostock-Land
von Michael Heinz, 2009

"Der Kampf um die Hirne und Herzen der Menschen tobt und die Schlacht wogt hin und her. Die Welt des Kapitals ist an allen Fronten des Klassenkampfes zum Angriff übergegangen." Mit diesen martialischen Worten stimmte der Wirtschaftssekretär der SED-Kreisleitung Bad Doberanim September 1989 seine Genossen auf die sich zuspitzende Situation ein.
Erstmals wird mit diesem Buch der Versuch gewagt, 20 Jahre nach dem Schicksalsjahr 1989 die Friedliche Revolution und den Übergang in die Demokratie in den Kreisen Bad Doberan und Rostock-Land im Bezirk Rostock darzustellen.
(Klappentext)

Bestellung gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro über das Archiv des Landkreises Rostock
 

Auf den Spuren Theodor Fontanes in Swinemünde. Ein Stadtrundgang durch Swinoujscie
von Hellmut Hannes

Dank Theodor Fontane (1819–1898) hat Swinemünde weltliterarischen Rang. Swinemünde ist das Kessin aus dem Roman »Effi Briest«. Fünf Jahre seiner Kindheit, 1827 bis 1832, hat Fontane in der Stadt verbracht. Das Haus von Landrat Flemming etwa, im Roman beschrieben als »ein einfaches, etwas altmodisches Fachwerkhaus, das mit seiner Front auf die nach den Seebädern hinausführende Hauptstraße, mit seinem Giebel aber auf ein zwischen Stadt und Dünen liegendes Wäldchen, das die ›Plantage‹ hieß, herniederblickte«, wurde bei Fontane das Wohnhaus von Instetten und Effi. Utpatels Mühle, die es tatsächlich in der Stadt gab, kommt als eines der Ausflugsziele im Roman vor. Manche Swinemünder Namen hat der Autor verwendet, etwa Grützmacher, Hannemann oder Hoppensack. Aber auch in »Meine Kinderjahre« und »Graf Petöfy« erzählt Fontane von Swinemünde.

Hellmut Hannes, 1925 in der Stadt geboren, hat es unternommen, die von Fontane beschriebenen Stätten heute aufzusuchen. Im Schweriner Thomas-Helms-Verlag hat er einen »Stadtrundgang durch Swinoujscie« vorgelegt. Der Weg beginnt dort, wo früher die Adlerapotheke, die Apotheke des Vaters, stand. Eine 1998 angebrachte Gedenktafel erinnert dort an den Dichter. Weiter geht es über den Rathausplatz, das Gesellschaftshaus, Strand und Mole zurück zum Kleinen Markt. Zum Buch gehört ein ausklappbarer historischer Stadtplan mit einer Konkordanz der deutschen und polnischen Straßennamen.

Weitere Informationen beim Verlag: Thomas Helms Verlag

Egon Tschirch - Leben und Werk
herausgegeben von der Kulturhistorischen Gesellschaft Rostock e.V.

Egon Tschirch zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts in Norddeutschland, dessen Werk bis heute weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt. In Paris, in Oakland, im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und dem Folkwang Museum finden sich Arbeiten von ihm. Und natürlich in bedeutenden Kunstmuseen Mecklenburg-Vorpommerns.
Endlich erscheint nun die erste Monografie über Tschirch. Einen Maler, der zu den Hauptvertretern des späten Expressionismus zählte. Und der über seine eigene Kunst hinaus zu einer wichtigen Persönlichkeit seines Zeitalters wurde, der umstritten war, zeitweilig Avancen von Mächtigen erlag, der sich einmischte, für Kolleginnen und Kollegen einsetze, die Moderne gegen Anfeindungen verteidigte.
Ein umfassendes, reich bebildertes, zahlreiche bisher nicht veröffentliche Dokumente präsentierendes Buch. Und eine spannende Lebensgeschichte, die exemplarisch steht für eine Epoche voller Unruhe, die bis heute nachwirkt.
(Verlagstext)

Anmerkung des Heimatverbandes MV: Man muss dabei über den Verlagstext hinaus durchaus deutlich sagen, dass Egon Tschirch Mitglied der NSDAP der fast ersten Stunde war. Dies sollte noch weiter aufgearbeitet werden. Dennoch ist seine Kunst, die wohl die Künstlerpersönlichkeit an Charakter bei weitem übersteigt, aus unserer Region und weit darüber hinaus bedeutsam und einflussreich.

Der Heimatverband MV hat die Ausstellung mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Weitere Informationen beim Verlag: Hinstorff Verlag

Von den Fischen in der Ostsee - Sagen, Märchen und Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Geister, Hexen und Riesen, Schätze und Flüche, diese meisterhafte Sagen-, Märchen- und Geschichtensammlung aus Mecklenburg-Vorpommern bietet all das. Die unterhaltsamen wie lehrreichen Geschichten für Erwachsene wie Kinder gehen auf eine jahrhundertelange Erzähltradition zurück und sind eine unerschöpfliche Fundgrube an Kuriositäten, traditionellen Kostbarkeiten und Phänomenen. Sie zeichnen ein lebendiges wie anschauliches Bild der Geschichte, Kultur und Mythologie des Landes zwischen Müritz und Rügen. Ein Kleinod zum Lesen, Vorlesen und Nacherzählen. Illustriert wurde die einmalige Sammlung von Altmeister Werner Schinko aus dem mecklenburgischen Röbel.
(Verlagstext)

Weitere Informationen beim Verlag: Steffen-Verlag

Mukran - Honeckers Superhafen. Gespräche über einen Seeweg im Kalten Krieg
Ausführliche Interviews zur gleichnamigen Dokumentation von Wolfgang Klietz und Daniel und Jürgen Ast

Der Hafen von Mukran war schon im Kalten Krieg ein Politikum. Spannende Einblicke in den Bau und die Zeitgeschichte geben die Interviews, die für den Dokumentarfilm "Mukran - Honeckers Superhafen" geführt wurden. Sie sind im Verlag Edition Pommern erschienen.

"Für das gemeinsame Projekt des rbb und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur haben die Herausgeber dieses Buches Interviews mit Zeitzeugen und Experten über eines der größten strategischen Projekte der Honecker-Ära geführt – den Fährverkehr zwischen der DDR und der UdSSR. Die Schiffe transportierten Zehntausende Güterwagen mit Mähdreschern und Kinderwagen, Chemikalien und Atomraketen. Fast die Hälfte aller Waffen und Ausrüstungen der sowjetischen Truppen verließ beim Abzug Anfang der 90er- Jahre die DDR über den Hafen Mukran. In diesem Buch veröffentlichen die Herausgeber die ungekürzten Interviews und zeigen viele, bislang unveröffentlichte Fotos."

Weitere Informationen beim Verlag: Edition Pommern

Annegret Ritter: Geheimprojekt Seidenstraße, Teil 1: Mandelslos verwegener Plan
Graphic Novel, frei nach dem Text von Adam Olearius

1635 – in Mitteleuropa tobt der Dreißigjährige Krieg. Dem Bedarf nach Luxusgütern tut dies allerdings keinen Abbruch. Die Gier des Adels und des wohlhabenden Bürgertums nach Seide, Spezereien und Gewürzen hält unvermindert an. Neben dem Seeweg erreichen begehrte asiatische Produkte auch über den Landweg Europa. Vor diesem Hintergrund entwirft der Hamburger Kaufmann Otto Brüggemann einen fantastischen wie waghalsigen Plan – die Umlegung der legendären Seidenstraße. Unter Umgehung der Osmanen und der westeuropäischen Seemächte soll sie nunmehr von Persien über Russland und durch das Baltikum nach Schleswig-Holstein verlaufen. Die Graphic Novel von Annegret Ritter geht diesem tollkühnen Unterfangen nach. Gestützt auf die Aufzeichnungen des Gelehrten Adam Olearius begleitet sie mit künstlerischen Mitteln die unglaublichen Abenteuer der Gesandtschaft vom schleswig-holsteinischen Gottorf bis ins persische Isfahan.
(Verlagstext)
Weitere Informationen beim Verlag: Hinstorff

"Die Welt ist voller Sommer – Eine Familiengeschichte von Rügen"

„Die Welt ist voller Sommer“ ist die Geschichte einer Familie aus Sellin auf Rügen, deren Leben sich zwar alljährlich um den Sommer dreht, aber nicht immer sonnig ist. Im ersten Teil dieser dokumentarischen Erzählung nimmt Christiane Töllner den Leser mit auf eine abwechslungsreiche Reise von der Gründung der ersten Seebäder Rügens bis zur staatlich organisierten Enteignungswelle „Aktion Rose“ 1953. Die Autorin lässt die heitere bis tragische Chronik aus der Sicht eines Hauses erzählen, des Hauses, das ihr Urgroßvater 1903 in Sellin bauen ließ.

Diese ungewöhnliche Erzählweise entfaltet eine fesselnde Beschreibung des Schicksals von Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn inmitten von Krisen, Kriegen und politischen Umbrüchen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

 

Mehr zum Buch unter diesem LINK

 

Das Hanse-Hörbuch: Eine Reise durch die Geschichte und Kultur der Hanse mit zahlreichen Musikbeispielen aus der Zeit der historischen Hanse.


Kaufleute an der Nord- und Ostsee schließen sich im Hochmittelalter zur Hanse zusammen – einer wirtschaftlich und politisch einflussreichen Gemeinschaft, die ihre gemeinsamen Interessen gegenüber fürstlichen und kirchlichen Herrschern durchsetzen will. Neben Waren wie Salz, Getreide und Honig, Erzen und Bernstein, Tuchen und Pelzen werden auch Musik und Malerei, Dichtung und Mode zwischen den Hansestädten ausgetauscht. Kunst und Kultur blühen auf. Kaufleute lassen sich und ihre Frachtschiffe – die Koggen – portraitieren. Legenden, wie jene über den Piraten Störtebeker, kursieren bis in heutige Tage. Unternehmern und Kaufleuten gilt die Hanse noch immer als historisches Vorbild: in ihrem stetigen Abwägen von Eigeninteresse und Gemeinwohl und in ihrem mutigen, bürgerlichen Selbstverständnis. Die ARD Rundfunkjournalistin Sibylle Hoffmann führt die Hörer zu den wichtigsten Handelsorten der Hansezeit – u. a. zu den vier Hanse-Kontoren in London, Bergen, Brügge und Nowgorod - und zum "Haupt" der Hanse: Lübeck. Der renommierte Schauspieler Rolf Becker macht die Geschichte und die Leistungen der Hansezeit mit sonorer Stimme lebendig. Informationen, Zitate und Musik der Hansezeit verwandeln die CD in ein klingendes Geschichtsbuch.

Autorin: Sibylle Hoffmann, Sprecher: Rolf Becker, Grafik: Roswitha Rösch, Silberfuchs-Verlag, Preis: 24 € inkl. Versand
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Mecklenburg-Vorpommern hören.erleben.entdecken - Hörbuch: Reise durch Geschichte und Kultur

Das Land, wo der Himmel weit und der Horizont fern ist, hat von Anfang an Pioniere und Künstler angezogen. Der Fernhandel an der Ostsee brachte Reichtum ins Land, der in den Sagen und Märchen des Volkes als Traumvision seine Spuren hinterließ. Die niederdeutsche Sprache, in der stolzen Hansezeit im gesamten Ostseeraum verbreitet, verkörpert bis heute die kulturelle Identität des Landes – und der volksnahe Humor eines Fritz Reuter die spitzzüngige Waffe der Machtlosen. Die ARD-Kulturjournalistin Corinna Hesse begibt sich auf kulturelle Schatzsuche im Land der Schlösser und Gärten, der Künstler und Raumpioniere. Die Erzähler Anne Moll und Clemens von Ramin und der Perkussionist Stefan Weinzierl verwandeln diese klingende Kulturgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns in ein weitläufiges Klangpanorama für die Sinne.

Sprecher: Anne Moll, Clemens von Ramin, Autorin: Corinna Hesse, Musik: Stefan Weinzierl, Grafik: Roswitha Rösch, Silberfuchs-Verlag, Preis: 12 € inkl. Versand
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