Lesetipps aus Mecklenburg-Vorpommern

Über Mecklenburg-Vorpommern wird viel veröffentlicht aber es ist nicht immer leicht zu finden. Auf dieser Seite finden Sie Literaturtipps für alle, die an der Geschichte und den Traditionen in Mecklenburg-Vorpommern interessiert sind. Die Bücher sind über den Buchhandel oder direkt bei den Verlagen erhältlich.
Für Hinweise auf aktuelle Neuerscheinungen sind wir dankbar. Auch Rezensionen können wir hier veröffentlichen.

Die Neuerscheinungen auf Plattdeutsch haben wir unter der Rubrik "Niederdeutsch - Literatur up Platt" für Sie zusammengestellt.

 

„Vilm-Geschicht(n) von Rügen“

von Jutta Neuper

Empfehlen möchten wir noch eine kleine Broschüre mit dem Titel „Vilmgeschichte(n) von Rügen/Wandern und Natur atmen wie Caspar David Friedrich mit der Insel Vilm vor Augen“. Beginnen Sie mit einem Spaziergang zum Hotel Badehaus Goor am Rande der Goor in Lauterbach auf den Spuren des Malers Caspar David Friedrich. Auf dem Weg dorthin finden Sie ihn lebensgroß und in Bronze gegossen. Am 17. März 2024 wurde das Denkmal enthüllt. Am Ufer des Rügenschen Boddens von Greifswald übers Wasser kommend setzte der Pommer Friedrich seinen Fuß auf die Insel Rügen. Die kleine Insel Vilm hatte er im Rücken und auf seinen Wanderungen oft auch vor Augen. Sind Sie neugierig geworden und möchten Sie sich weiter informieren? Dann lohnt sich der Erwerb der Broschüre, zusammengetragen und recherchiert von Jutta Neuper. Nur für 3 Euro erhalten Sie 48 Seiten (Format: 15?x?22?cm) voller unterhaltsamer Geschichten, was mit Hilfe des Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg möglich wurde. Jeder Käufer, jede Käuferin trägt zudem zum Naturschutz bei. Die Hälfte des Verkaufspreises geht als Spende an die Michael Succow Stiftung. Diese hilft dem Goor-Wald, der Insel Vilm gegenüber, wieder zu verwildern.

Die Broschüre ist über den rügendruck gmbH in Putbus zu beziehen.

Mario Buck
Revolver-Anna und ihr Kronprinz
Lebens- und Wendegeschichte(n) meiner Uroma Anna Koop (1897 - 1992) auf Hoch un up Platt

Anna Koop (1897 - 1992) wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert als Kleinbauerntochter auf der Dannenberger Geest im nordöstlichsten Zipfel Niedersachsens geboren und erlebte alle Stürme des 20. Jahrhunderts mit. Es gelang ihr, ihren dörflichen Lebensradius zu verlassen und seit 1924 in der urbanen westmecklenburgischen Stadt Boizenburg zu einer geachteten Frau und Gastwirtin zu werden. Bis in ihr 80. Lebensjahr 1977 stand sie hinter der Theke. Obwohl unpolitisch, verachtete sie als aufrechte Frau und Christin Duckmäusertum und Diktatur und sagte stets gerade heraus ihre Meinung. In ihren letzten Jahren hatte sie eine enge Bindung zu ihrem Urenkel Mario. Mit diesem als Statisten führte sie bei der Kommunalwahl in der DDR am 7. Mai 1989 die rote Diktatur vor. Ahnte sie die Wende?

Ein beachtliches und lebendiges Stück Zeitgeschichte.

Mehr Informationen erhalten Sie bei Maronde’s Kunstverlag.

 

Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2023

Die »Stralsunder Hefte« thematisiert dieses Mal »Jüdische Geschichte in Stralsund und Umgebung«. Die Märzausgabe 2023 umfasst  Beitrage von 18 beteiligten Autorinnen und Autoren. Besonderheit: Dieses Jahr sind erstmals ausgewählte Beiträge von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Heft enthalten, die sich im Zuge eines Schulprojekts mit jüdischen Familien und deren Schicksal im Holocaust befassten.

Aufsätze im Märzhelft

  • Jürgen Blümel: Die »jüdische Stele« von Stralsund. Eine Dokumentation
  • Friederike Fechner: Eugen Fenyves. Ein jüdisch-ungarischer Komponist war in Stralsund Kapellmeister
  • Gaby Glassman-Simons (UK): Das Schicksal der Stralsunder Familie Blach und die Über­tragung des Holocaust­traumas auf die nachfolgende Generation
  • Dorina Kasten: Was bleibt? Die Künstlerin und Frauenrechtlerin Henni Lehmann
  • Andreas Neumerkel: Synagoge beim Bombenangriff am 6. Oktober 1944 zerstört. Zur Geschichte des jüdischen Gotteshauses in Stralsund
  • Projektkurs »Jüdisches Leben in Stralsund«: Mark Fleckeisen (betreuender Lehrer) – Vorwort
  • Anna Abraham / Lia Loewke: Die Familie Eckdisch
  • Liza Lins / Luca Rieck: Die Familie Gerson
  • Lennard Fiedler / Lisa Klein: Die Familie Joseph
  • Ludwig Blodow / Vivien ­Schumacher / Maximilian Zapf: Die Familie Tomaschewski
  • Oliver Löffler: Die Familie Wertheim
  • Peter Danker-Carstensen: Der Botanische Garten in Stralsund – eine Initiative Otto Dibbelts
  • Gaby Huch: Die Nordbahn – Auf der Schiene von Berlin nach Stralsund (Teil 2)

Weitere Informationen finden Sie beim Stralsunder Geschichtsverein e.V.

 

Bert Lingnau
Singende Barsche - Lustige und bewegende Kriminalfälle aus Mecklenburg und Vorpommern

Singende Barsche beschreibt 62 authentische alte Kriminalfälle aus Mecklenburg und Vorpommern. Sie werden Tränen lachen über die Kreativität der Ganoven, ihre Zechgelage und den originellen Charme des Bösen. Einige Übeltäter schließen Sie vielleicht sogar in Ihr Herz.
Freuen Sie sich auf listige Schafdiebe in Rostock, dreiste Kunsträuber in Schwerin, gelbe Schweine in Demmin und Wollüstige, die in Stralsund in Wallung geraten. Polizeihunde schnüffeln nach Weihnachtsbaumdieben, schlitzohrige Fischer verkaufen falsche Lachse, betrügerische Forstmeister und störrische Droschkenkutscher gaunern umher. Aber auch Morde und Hinrichtungen geschehen in diesem zweiten kriminellen Reiseführer durch MV.
Singende Barsche ist die Fortsetzung von Rübe ab! (ISBN 978-3-941064-62-1). Wieder geht es um reale Kriminalfälle, die sich in Mecklenburg und Vorpommern zugetragen haben. Der neue Band kann ebenfalls als Reiseführer zu den Tatorten gelesen werden. Neu und anders ist, dass Lingnau dieses Mal vor allem Lustiges und Verrücktes schildert. In einigen Fällen setzt er plattdeutsche Dialoge ein. Das Buch entführt Sie an die Ostsee und in vergangene Zeiten. (Verlagstext)
Mehr Informationen erhalten Sie beim Klatschmohn Verlag 

Volkskundemuseum Schönberg / Olaf Both
Das Bechelsdorfer Schulzenhaus


Bereits 2019 erarbeitet der Museumsleiter Olaf Both eine Bauwerksanalyse zum Bechelsdorfer Schulzenhaus in Schönberg/ Mecklenburg. In drei Abschnitten geht der Autor auf die Bau- und Nutzungsgeschichte des 1517 (d) in Bechelsdorf bei Schönberg errichteten Niederdeutschen Hallenhauses ein und beschreibt die Veränderungen der Gebäudestrukturen bis hin zur Translozierung nach Schönberg. Das 60 Seiten umfassende Heft hat in seiner Gänze alle bisher veröffentlichten und nichtveröffentlichten Quellen zur Geschichte eines der ältesten Hallenhausbauten in Mecklenburg-Vorpommern zusammengefast und ausgewertet. Das Gebäude-Ensemble in Schönberg im ehemaligen Fürstentum Ratzeburg war das erste Freilichtmuseum im Norden der ehemaligen DDR und wurde als solches weithin geschätzt. Both macht zudem auf die Schwierigkeiten der kleineren Freilichtmuseen und Kulturstätten im Land Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam und benennt gegensätzliche Ansichten zur Denkmalfachbehörde. Die Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte des Landes Mecklenburg-Strelitz, des ehemaligen Fürstentums Ratzeburg und des Volkskundemuseums in Schönberg. Das Heft kann für 5,- € im Volkskundemuseum bezogen werden.

Klaas-Hinrich Ehlers

Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg, Teil 1 Sprachsystemgeschichte

Der erste Band der mecklenburgischen Sprachgeschichte rekonstruiert den Strukturwandel der regional gebundenen Varietäten des Deutschen im Norden Mecklenburgs. An ausgewählten Variablen aus der Phonetik/Phonologie, Morphosyntax und Lexik wird die diachrone Entwicklung des Niederdeutschen und des mecklenburgischen Regiolekts in ihrer kontaktlinguistischen Wechselwirkung mit dem überregionalen Standard herausgearbeitet. Erstmals in der modernen Regionalsprachenforschung bezieht die Studie auch die Herkunftsvarietäten der vielen Vertriebenen ein, die nach dem Zweiten Weltkrieg ins Land kamen. Die korpusbasierten Variationsanalysen zeigen die sprachlichen Folgen auf, die die Vertriebenenimmigration für die sprachlichen Ausgleichsprozesse in den mecklenburgischen Kommunikationsräumen hatte.
Der Heimatverband MV hat den Druck dieses Buches gefördert. Dieses Buch ist 2018 mit dem Johannes-Sass-Preis ausgezeichnet worden. Klaas-Hinrich Ehlers erhält 2022 den Fritz-Reuter-Literaturpreis der Carl-Toepfer-Stiftung, lesen Sie hier mehr darüber. 

Klaas-Hinrich Ehlers ist Privatdozent für germanistische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er ist Mitarbeiter am Norddeutschen Sprachatlas. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Regionalsprachen Norddeutschlands, die Geschichte höflicher Routinen und die Geschichte der Sprachwissenschaft.

Den ersten Band können Sie auch als e-book kostenfrei von der Seite des Peter Lang Verlags herunterladen. 

Herwart Pittack (Hrsg.)
Plattdeusches Lesebuch 

Wat kann man mit de plattdüütsch Sprak allens utdrücken! Wi wier dat gistern un wi is dat hüt? Dat „Lesebuch“ will 'n Oewerblick gäben. Na Reuter wür in't Paradies Plattdüütsch räd. Na de babylonische Sprakenverwirrung bild'te sik in't 12. un 13. Johrhunnert dat Mittelniederdüütsche herut. („Sachsenspiegel“). Dörch de Luthersche Bibeloewersettung wür Hochdüütsch tau de Beamten- un Pasturnsprak. Dit har Utwirkungen up den Gebruk von 't Plattdüütsche, besonners för de „schräben Schrift“. Oewer uppen Dörpen, in de lütten Städte, in bestimmte Gewarf, z. B. Seelüd, bleef Platt vörherrschend. Dat de olle Fritz mit siene Soldaten ut Bramborg Platt spraken hett, is weniger bekannt. Dat 19. Johrhunnert wier 'n Höhepunkt för de plattdüütsche Literatur (Groth, Reuter, Brinkmann, Stillfried u. a.). Tau 'n „Lesebuch“ gehürt ok, dat man bi Fählers von de annern meckert. Oewer eins blifft: „Wenn du nich weitst, ob ‚mir‘ orrer ‚mich‘, räd Plattdüütsch mien Soehn, denn verspräkst di nich“. (Verlagstext)

Mehr Informationen beim Anthea Verlag 

Wolf Karge
Elisabeth von Eicken

Elisabeth von Eicken (1862–1940), Kaufmannstochter aus Mülheim an der Ruhr, ging nach Paris, um sich dort künstlerisch ausbilden zu lassen. Sie arbeitete danach freischaffend in Berlin und in der Künstlerkolonie Ahrenshoop.

Sie malte gegen männliche Vorurteile und konnte besonders zwischen 1890 und 1920 internationale Erfolge erzielen. Als Künstlerin bleibt "die Eicken" jedoch lange nur noch einigen Kennern ein Begriff. Erst nach 1990 wird man wieder auf sie aufmerksam und erkennt ihr großartiges Talent. Wolf Karge stellt in diesem Band ihr Leben und Wirken dar. (Verlagstext)

Mehr Informationen beim Verlag Atelier im Bauernhaus

Annas Kriegsanleihe
Michael Herms

Die Häuslertochter Anna Lendt aus Groß Laasch verlobt sich 1913 im mecklenburgischen Neustadt mit dem Baumeister Hermann Herms. Gleich ihm ziehen 100 Männer aus Annas Heimatdorf in den Krieg, darunter vier ihrer Brüder, um deren Überleben Anna bangt. Nach dem Tod ihres Bruders Ludwig erhofft sie sich von der Zeichnung einer Kriegsanleihe ein baldiges und erfolgreiches Kriegsende und die Rückkehr ihrer Lieben.

Diese reich illustrierte historische Erzählung basiert auf biografischen Daten und Unterlagen der Großeltern des Autors. Kenntnisreich erzählt Herms Annas Lebensgeschichte im Zusammenhang mit den politischen und militärischen Ereignissen und beschreibt für einen Zeitraum von zehn Jahren den Kriegs- und Nachkriegsalltag in der »Griesen Gegend« im Südwesten Mecklenburgs.

Mehr Informationen erhalten Sie bei der Edition Temmen 

Weihnachten und Neujahr im alten Vorpommern
Gunnar Möller

 Vieles hat die Region Vorpommern zu den heute bekannten Advents- und Weihnachtsbräuchen beizusteuern. So wird bereits im Spätmittelalter davon berichtet, dass Geschenke zur Weihnachtszeit für die Kinder in Schuhen bereitgelegt wurden. Der aus Wolgast stammende Romantiker Philipp Otto Runge hatte einen großen Anteil an dem Brauch, zu Weihnachten einen geschmückten Baum aufzustellen. Weiterhin ist die alte Hansestadt Stralsund die Stadt mit dem ältesten Weihnachtsmarkt an der Ostseeküste. In einem breiten Bogen stellt Gunnar Möller weihnachtliche Bräuche und Sitten aus über fünf Jahrhunderten für den vorpommerschen Raum vor.

Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern. Reihe V: Forschungen zur Pommerschen Geschichte  - Band 057, Teil

Mehr erfahren Sie bei. Böhlau-Verlag GmbH

Maritimer Kulturwandel in Mecklenburg-Vorpommern

Veränderungen an Seestrand, Haff und Bodden seit 1990, Wolfgang Steusloff

Die alten Stadthäfen – Seebäder und ehemalige Seefahrer- und Fischerdörfer – Maritime Gestaltung des Ortsbildes – Neue Motive auf Grabsteinen und in Trauerinseraten – Volksfeste am Wasser – Maritimes Handwerk und Gewerbe (Fischerei, Bootsbau, Segelmacherei, Boots- und Motorenservice, weitere Dienstleistungen am Boot) – Fahrgastschifffahrt – Seebestattung – Neue Gewerbe um Sport und Freizeit auf dem Wasser – Maritim-kulturelles Erbe und Traditionspflege (Museen, Museumshäfen, Traditionsschiffe, Vereine).
Das Buch wendet sich an alle, die kulturgeschichtlich, volkskundlich und landeskundlich interessiert sind, die mit maritimen Berufsgruppen, Museen, Orts- und Heimatvereinen verbunden sind und die zur heimatkundlich interessierten Bevölkerung wie auch zu den Besuchern dieses Küstenlandes gehören.

Mehr dazu beim Thomas-Helms-Verlag

Zwischen Lieps und Havelquelle

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten aus der Mecklenburgischen Seenplatte

Hermann Behrens | Judith Böttcher | Jens Hoffmann | Elisabeth Reim (Hg.)
 

Die Landschaften in unserem Leben

Alteingesessene und Zugezogene in der Mecklenburgischen Seenplatte berichten darüber, wie sie ihre Landschaft und deren Wandel erlebten und erleben und was sie sich für die Zukunft wünschen. 24 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Dörfern zwischen Lieps und Havelquelle lassen uns nicht nur teilhaben an ihren Geschichten aus der Vergangenheit dieser Landschaft. Die Zugezogenen unter ihnen erinnern sich auch an ihre Herkunftslandschaften und an ihre ersten Eindrücke in der für sie neuen Umgebung.
Ein Buch über das Alltagsverständnis von dem, was wir „Landschaft“ nennen und was so schwer – oder vielleicht auch so einfach? – zu beschreiben ist.

Diese Buch ist ein Ergebnis aus dem „Reallabor Landschaft“, das eines von 12 Forschungsvorhaben im Projekt „HiRegion – Hochschule in der Region“ an der Hochschule Neubrandenburg ist. „HiRegion“ geht aus der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundes und der Länder hervor, die dazu dient, den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer deutscher Hochschulen zu strukturieren und zu intensivieren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, darunter der Druck des Buches.
Die Hochschule Neubrandenburg ist Kooperationspartnerin des Klein Vielen e. V.

Mehr dazu beim  Steffen-Verlag.

Emilie und der Schnee von gestern von Regina B. Apitz
Ein Roman für 12-15jährige, der neugierig macht, die eigene Familiengeschichte zu erforschen und die alten Handschriften in Briefen zu entschlüsseln

An Emilie … Karl … Mehr als die Namen kann die 13-jährige Emilie auf der rätselhaften alten Foto-Postkarte, die sie auf dem unheimlichen Dachboden findet, nicht entziffern. Der restliche Text ist in der »Geheimschrift« Sütterlin geschrieben. Wer kann das denn noch lesen? Und wer ist diese Emilie, die so heißt wie sie? Gehörte sie zur Familie oder war sie eine Fremde? Oder ist das einfach viel zu lange her und Schnee von gestern? Eltern und Großeltern schweigen aus verschiedenen Gründen. Und die betagte Uroma Valerie will niemand fragen. Aus Rücksicht. Emilie muss die Karte also selbst entziffern. Schriftvergleiche, Schreibübungen, eine alte Fibel und natürlich Ehrgeiz helfen ihr, ein Geheimnis in ihrer Familie zu enträtseln. Bald schon kann sie die deutsche Schreibschrift lesen und schreiben. Das kann niemand in ihrer Klasse. Dafür kann Nina Russisch. Und Karl – was kann der?

Mehr dazu beim Verlag N. Eben im Druck- und Verlagshaus Kurse

 

Rügen & Hiddensee. Geschichte in Bildern von Harry Hardenberg
Superlative nutzen sich im Dauergebrauch schnell ab. Doch für Rügen trifft das nicht zu. Es ist nun mal Deutschlands größte Insel und wird bei Touristen und Urlaubern immer beliebter. Sie hat ja auch viel zu bieten. Kap Arkona, Kreidefelsen, einen Buchen-Wald, der seit 2011 zum UNESCO-Welterbe gehört. Nicht zuletzt ist die Insel voller Sagen und Legenden. So soll, der Überlieferung nach, Klaus Störtebeker mit seinen Likedeelern einen Schlupfwinkel in Ralswiek gehabt haben. Der Stralsunder Fotograf Harry Hardenberg erzählt mit seinen Bildern Geschichten, wobei er das Lebensgefühl der Menschen und das Alltägliche in Szene setzt. Die Schwarzweiß-Fotografien reflektieren die Jahre von 1959 bis in die 1990er. (Bildband, 136 Bilder)

Mehr Informationen beim Druck- und Verlagshaus Kruse.

 

Riesen, Zwerge, Fabeltiere. Sagen aus Mecklenburg für Kinder
von Hartmut Schmied aufgeschrieben, illustriert von Andrea Sommerfeld, veröffentlicht von der Stiftung Mecklenburg 2020

Mutige Kinder, brotdumme Bösewichte oder auch Kanonenkugelkegeln – Mecklenburgs Sagenwelt hat es wirklich in sich. In fröhlichen Texten erzählt dieses Buch dreißig der besten Sagen aus dem wunderbaren Land zwischen Schaal- und Tollensesee. Sieben davon sind aus dem Hochdeutschen auch ins Mecklenburger Platt übersetzt und entfalten besondere Zauberkraft… Das Buch enthält auch viele Tipps für Erwachsene, die Kinder professionell oder in der Familie für Sagen begeistern möchten.
Weitere Informationen zur Bestellung und zum Buch finden Sie HIER.

 

Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2021
Seit 2020 erscheint die ursprünglich als jährliche Publikation geplante Heftreihe zweimal im Jahr. Die Märzausgabe 2021 umfasst 78 Seiten mit zehn Beiträgen von elf Autoren. Erstmals in den Heften vertreten sind Frank Biederstaedt und Jürgen Blümel, Peter Bluth und Carina Boe.

Aufsätze im Märzheft

  • Bernatzki, Bodo: »Gotteswetter. Der Kirchenbrand zu Stralsund am 15. und 16. April 1662.« S. 2–7.
  • Biederstaedt, Frank: »Die Anfänge der gewerblichen Fotografie in Stralsund. Die 1840er und 1850er Jahre.« S. 8–15.
  • Blümel, Jürgen: »Von den Anfängen des ›Pioniertheater Stralsund‹ – Die Zeit von 1961 bis 1971. S. 16–23.
  • Bluth, Peter: »Bluth – Eine Stralsunder Familie.« S. 24–31.
  • Boe, Carina: »Die Fischräucherei ›Gebrüder Boe‹ in Stralsund (1911–1948). S. 32–37.
  • Goltings, Bernd: »Sturmtage in der Prerower Bucht. Die Strandung des Lübecker Dampfers BREDOW.« S. 38–42.
  • Houwald, Christoph Freiherr von: »Bilder aus Stralsunds Kaiserzeit.« S. 42–49.
  • Huch, Gaby: »Der Mitbegründer der deutschen Skandinavistik: Gottlieb Mohnike.« S. 50–59.
  • Melle, Steffen: »Die Glasers und die Kruses. Aus dem Leben zweier Kaufleute in der Stralsunder Fährstraße.« S. 60–67.
  • »Mitteilungen aus dem Stadtarchiv.« S. 68–71.
  • Neuper, Jutta; Wagner, Barbara: »Das Putbusser Schloss, das zweimal zerstört wurde.« S. 72–75.
  • »Neues aus der Kreisvolkshochschule.« S. 76?f.
  • Impressum, S. 78

Weitere Informationen bei Verlagshaus Kruse in Stralsund

Julie Wolfthorn. Mit Pinsel und Palette bewaffnet will ich mir die Welt erobern
von Heike Carstensen, erschienen 2020 bei Hentrich und Hentrich

Die Graphikerin und Malerin Julie Wolfthorn (1864–1944) gehörte vor rund 100 Jahren zu Deutschlands anerkanntesten Künstlerinnen. Julie Wolfthorn stammte aus Thorn/Westpreußen, lebte von Jugend an in Berlin und wurde als Jüdin Opfer der Shoah. In diesem biographischen Abriss wird ihr Weg von Thorn nach Theresienstadt nachgezeichnet. Ihr Alltag war geprägt von Arbeitsaufträgen und -reisen. Ihre Porträtkunst machte sie bekannt. Sie war aktiv in vielen Vereinigungen und prägte das kulturelle Leben Berlins mit. Die Verfolgung der Nationalsozialisten vermochte, dass sie bis in die 1990er Jahre vergessen blieb. Ihre späte Wiederentdeckung hängt aber auch damit zusammen, dass die Kunstgeschichte Künstlerinnen generell lange Zeit nahezu unbeachtet ließ.
(Verlagstext)

Julie Wolfthorn gehörte ab 1927 dem Hiddensoer Künstlerinnenbund an, der 1933 aufgrund antisemitischer Diskriminierung unterging.
Mehr dazu beim Verlag: Hentrich und Hentrich

 

#Heimatsuche. In 80 Tagen durch Mecklenburg-Vorpommern
von Steffen Dobbert, erschienen 2020 bei Hinstorff

Da kehrt einer zurück. Nach vielen Jahren. Neugierig, gespannt. Was hat sich verändert in diesem Land Mecklenburg-Vorpommern? Acht Jahre alt war Steffen Dobbert, als die DDR Geschichte wurde. Acht Jahre, als er vom Nachwuchsbürger eines sich sozialistisch gebenden Staates zu einem im vereinten Deutschland wurde. Wismar, Gadebusch, Schwerin – frühe Lebensorte. Die er mit knapp 20 verlässt, um ein ausgezeichneter Journalist zu werden. Und nun, knapp 30 Jahre nach Gründung Mecklenburg-Vorpommerns, eine Reise. Eine Reise in 80 Tagen durch jene Welt, die Heimat war (und sich noch immer so anfühlt). Was also ist Heimat? Steffen Dobbert erkundet ein Land, dem er ganz nah kommt, auch wenn manches fremd bleibt. Spricht mit Menschen, erfährt Verletzungen und Klischees, entdeckt vor allem Unbekanntes. Steffen Dobberts Reise in den Nordosten Deutschlands ist eine in das Innere unserer Republik. In ein Land wie das Leben selbst. Mal fröhlich, mal traurig, mal irritierend, meist versöhnend. Und immer aufregend und abwechslungsreich. (Verlagstext)
Weitere Informationen beim Verlag: Hinstorff-Verlag

"Der Kampf um die Hirne und Herzen der Menschen tobt..." Friedliche Revolution und demokratischer Übergang in den Kreisen Bad Doberan und Rostock-Land
von Michael Heinz, 2009

"Der Kampf um die Hirne und Herzen der Menschen tobt und die Schlacht wogt hin und her. Die Welt des Kapitals ist an allen Fronten des Klassenkampfes zum Angriff übergegangen." Mit diesen martialischen Worten stimmte der Wirtschaftssekretär der SED-Kreisleitung Bad Doberanim September 1989 seine Genossen auf die sich zuspitzende Situation ein.
Erstmals wird mit diesem Buch der Versuch gewagt, 20 Jahre nach dem Schicksalsjahr 1989 die Friedliche Revolution und den Übergang in die Demokratie in den Kreisen Bad Doberan und Rostock-Land im Bezirk Rostock darzustellen.
(Klappentext)

Bestellung gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro über das Archiv des Landkreises Rostock
 

Auf den Spuren Theodor Fontanes in Swinemünde. Ein Stadtrundgang durch Swinoujscie
von Hellmut Hannes

Dank Theodor Fontane (1819–1898) hat Swinemünde weltliterarischen Rang. Swinemünde ist das Kessin aus dem Roman »Effi Briest«. Fünf Jahre seiner Kindheit, 1827 bis 1832, hat Fontane in der Stadt verbracht. Das Haus von Landrat Flemming etwa, im Roman beschrieben als »ein einfaches, etwas altmodisches Fachwerkhaus, das mit seiner Front auf die nach den Seebädern hinausführende Hauptstraße, mit seinem Giebel aber auf ein zwischen Stadt und Dünen liegendes Wäldchen, das die ›Plantage‹ hieß, herniederblickte«, wurde bei Fontane das Wohnhaus von Instetten und Effi. Utpatels Mühle, die es tatsächlich in der Stadt gab, kommt als eines der Ausflugsziele im Roman vor. Manche Swinemünder Namen hat der Autor verwendet, etwa Grützmacher, Hannemann oder Hoppensack. Aber auch in »Meine Kinderjahre« und »Graf Petöfy« erzählt Fontane von Swinemünde.

Hellmut Hannes, 1925 in der Stadt geboren, hat es unternommen, die von Fontane beschriebenen Stätten heute aufzusuchen. Im Schweriner Thomas-Helms-Verlag hat er einen »Stadtrundgang durch Swinoujscie« vorgelegt. Der Weg beginnt dort, wo früher die Adlerapotheke, die Apotheke des Vaters, stand. Eine 1998 angebrachte Gedenktafel erinnert dort an den Dichter. Weiter geht es über den Rathausplatz, das Gesellschaftshaus, Strand und Mole zurück zum Kleinen Markt. Zum Buch gehört ein ausklappbarer historischer Stadtplan mit einer Konkordanz der deutschen und polnischen Straßennamen.

Weitere Informationen beim Verlag: Thomas Helms Verlag

Egon Tschirch - Leben und Werk
herausgegeben von der Kulturhistorischen Gesellschaft Rostock e.V.

Egon Tschirch zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts in Norddeutschland, dessen Werk bis heute weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt. In Paris, in Oakland, im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und dem Folkwang Museum finden sich Arbeiten von ihm. Und natürlich in bedeutenden Kunstmuseen Mecklenburg-Vorpommerns.
Endlich erscheint nun die erste Monografie über Tschirch. Einen Maler, der zu den Hauptvertretern des späten Expressionismus zählte. Und der über seine eigene Kunst hinaus zu einer wichtigen Persönlichkeit seines Zeitalters wurde, der umstritten war, zeitweilig Avancen von Mächtigen erlag, der sich einmischte, für Kolleginnen und Kollegen einsetze, die Moderne gegen Anfeindungen verteidigte.
Ein umfassendes, reich bebildertes, zahlreiche bisher nicht veröffentliche Dokumente präsentierendes Buch. Und eine spannende Lebensgeschichte, die exemplarisch steht für eine Epoche voller Unruhe, die bis heute nachwirkt.
(Verlagstext)

Anmerkung des Heimatverbandes MV: Man muss dabei über den Verlagstext hinaus durchaus deutlich sagen, dass Egon Tschirch Mitglied der NSDAP der fast ersten Stunde war. Dies sollte noch weiter aufgearbeitet werden. Dennoch ist seine Kunst, die wohl die Künstlerpersönlichkeit an Charakter bei weitem übersteigt, aus unserer Region und weit darüber hinaus bedeutsam und einflussreich.

Der Heimatverband MV hat die Ausstellung mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Weitere Informationen beim Verlag: Hinstorff Verlag

Von den Fischen in der Ostsee - Sagen, Märchen und Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Geister, Hexen und Riesen, Schätze und Flüche, diese meisterhafte Sagen-, Märchen- und Geschichtensammlung aus Mecklenburg-Vorpommern bietet all das. Die unterhaltsamen wie lehrreichen Geschichten für Erwachsene wie Kinder gehen auf eine jahrhundertelange Erzähltradition zurück und sind eine unerschöpfliche Fundgrube an Kuriositäten, traditionellen Kostbarkeiten und Phänomenen. Sie zeichnen ein lebendiges wie anschauliches Bild der Geschichte, Kultur und Mythologie des Landes zwischen Müritz und Rügen. Ein Kleinod zum Lesen, Vorlesen und Nacherzählen. Illustriert wurde die einmalige Sammlung von Altmeister Werner Schinko aus dem mecklenburgischen Röbel.
(Verlagstext)

Weitere Informationen beim Verlag: Steffen-Verlag

Mukran - Honeckers Superhafen. Gespräche über einen Seeweg im Kalten Krieg
Ausführliche Interviews zur gleichnamigen Dokumentation von Wolfgang Klietz und Daniel und Jürgen Ast

Der Hafen von Mukran war schon im Kalten Krieg ein Politikum. Spannende Einblicke in den Bau und die Zeitgeschichte geben die Interviews, die für den Dokumentarfilm "Mukran - Honeckers Superhafen" geführt wurden. Sie sind im Verlag Edition Pommern erschienen.

"Für das gemeinsame Projekt des rbb und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur haben die Herausgeber dieses Buches Interviews mit Zeitzeugen und Experten über eines der größten strategischen Projekte der Honecker-Ära geführt – den Fährverkehr zwischen der DDR und der UdSSR. Die Schiffe transportierten Zehntausende Güterwagen mit Mähdreschern und Kinderwagen, Chemikalien und Atomraketen. Fast die Hälfte aller Waffen und Ausrüstungen der sowjetischen Truppen verließ beim Abzug Anfang der 90er- Jahre die DDR über den Hafen Mukran. In diesem Buch veröffentlichen die Herausgeber die ungekürzten Interviews und zeigen viele, bislang unveröffentlichte Fotos."

Weitere Informationen beim Verlag: Edition Pommern

Annegret Ritter: Geheimprojekt Seidenstraße, Teil 1: Mandelslos verwegener Plan
Graphic Novel, frei nach dem Text von Adam Olearius

1635 – in Mitteleuropa tobt der Dreißigjährige Krieg. Dem Bedarf nach Luxusgütern tut dies allerdings keinen Abbruch. Die Gier des Adels und des wohlhabenden Bürgertums nach Seide, Spezereien und Gewürzen hält unvermindert an. Neben dem Seeweg erreichen begehrte asiatische Produkte auch über den Landweg Europa. Vor diesem Hintergrund entwirft der Hamburger Kaufmann Otto Brüggemann einen fantastischen wie waghalsigen Plan – die Umlegung der legendären Seidenstraße. Unter Umgehung der Osmanen und der westeuropäischen Seemächte soll sie nunmehr von Persien über Russland und durch das Baltikum nach Schleswig-Holstein verlaufen. Die Graphic Novel von Annegret Ritter geht diesem tollkühnen Unterfangen nach. Gestützt auf die Aufzeichnungen des Gelehrten Adam Olearius begleitet sie mit künstlerischen Mitteln die unglaublichen Abenteuer der Gesandtschaft vom schleswig-holsteinischen Gottorf bis ins persische Isfahan.
(Verlagstext)
Weitere Informationen beim Verlag: Hinstorff

"Die Welt ist voller Sommer – Eine Familiengeschichte von Rügen"

„Die Welt ist voller Sommer“ ist die Geschichte einer Familie aus Sellin auf Rügen, deren Leben sich zwar alljährlich um den Sommer dreht, aber nicht immer sonnig ist. Im ersten Teil dieser dokumentarischen Erzählung nimmt Christiane Töllner den Leser mit auf eine abwechslungsreiche Reise von der Gründung der ersten Seebäder Rügens bis zur staatlich organisierten Enteignungswelle „Aktion Rose“ 1953. Die Autorin lässt die heitere bis tragische Chronik aus der Sicht eines Hauses erzählen, des Hauses, das ihr Urgroßvater 1903 in Sellin bauen ließ.

Diese ungewöhnliche Erzählweise entfaltet eine fesselnde Beschreibung des Schicksals von Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn inmitten von Krisen, Kriegen und politischen Umbrüchen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

 

Mehr zum Buch unter diesem LINK

 

Das Hanse-Hörbuch: Eine Reise durch die Geschichte und Kultur der Hanse mit zahlreichen Musikbeispielen aus der Zeit der historischen Hanse.


Kaufleute an der Nord- und Ostsee schließen sich im Hochmittelalter zur Hanse zusammen – einer wirtschaftlich und politisch einflussreichen Gemeinschaft, die ihre gemeinsamen Interessen gegenüber fürstlichen und kirchlichen Herrschern durchsetzen will. Neben Waren wie Salz, Getreide und Honig, Erzen und Bernstein, Tuchen und Pelzen werden auch Musik und Malerei, Dichtung und Mode zwischen den Hansestädten ausgetauscht. Kunst und Kultur blühen auf. Kaufleute lassen sich und ihre Frachtschiffe – die Koggen – portraitieren. Legenden, wie jene über den Piraten Störtebeker, kursieren bis in heutige Tage. Unternehmern und Kaufleuten gilt die Hanse noch immer als historisches Vorbild: in ihrem stetigen Abwägen von Eigeninteresse und Gemeinwohl und in ihrem mutigen, bürgerlichen Selbstverständnis. Die ARD Rundfunkjournalistin Sibylle Hoffmann führt die Hörer zu den wichtigsten Handelsorten der Hansezeit – u. a. zu den vier Hanse-Kontoren in London, Bergen, Brügge und Nowgorod - und zum "Haupt" der Hanse: Lübeck. Der renommierte Schauspieler Rolf Becker macht die Geschichte und die Leistungen der Hansezeit mit sonorer Stimme lebendig. Informationen, Zitate und Musik der Hansezeit verwandeln die CD in ein klingendes Geschichtsbuch.

Autorin: Sibylle Hoffmann, Sprecher: Rolf Becker, Grafik: Roswitha Rösch, Silberfuchs-Verlag, Preis: 24 € inkl. Versand
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Mecklenburg-Vorpommern hören.erleben.entdecken - Hörbuch: Reise durch Geschichte und Kultur

Das Land, wo der Himmel weit und der Horizont fern ist, hat von Anfang an Pioniere und Künstler angezogen. Der Fernhandel an der Ostsee brachte Reichtum ins Land, der in den Sagen und Märchen des Volkes als Traumvision seine Spuren hinterließ. Die niederdeutsche Sprache, in der stolzen Hansezeit im gesamten Ostseeraum verbreitet, verkörpert bis heute die kulturelle Identität des Landes – und der volksnahe Humor eines Fritz Reuter die spitzzüngige Waffe der Machtlosen. Die ARD-Kulturjournalistin Corinna Hesse begibt sich auf kulturelle Schatzsuche im Land der Schlösser und Gärten, der Künstler und Raumpioniere. Die Erzähler Anne Moll und Clemens von Ramin und der Perkussionist Stefan Weinzierl verwandeln diese klingende Kulturgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns in ein weitläufiges Klangpanorama für die Sinne.

Sprecher: Anne Moll, Clemens von Ramin, Autorin: Corinna Hesse, Musik: Stefan Weinzierl, Grafik: Roswitha Rösch, Silberfuchs-Verlag, Preis: 12 € inkl. Versand
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Wie alle gemeinnützigen Vereine ist der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. auf die Beiträge seiner Mitglieder und Spenden von Förderern angewiesen. Die großzügige Förderung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern macht auch die Einbringung von eigenen Mitteln notwendig. Darüber hinaus können nicht alle Ausgaben über Fördermittel gedeckt werden.

Wir sind berechtigt eine Spendenquittung auszustellen, die Sie bei ihrem Finanzamt steuerlich geltend machen können. Wenden Sie sich dafür mit Ihren Kontaktdaten bitte an die Geschäftsstelle.

Unsere Kontodaten

Empfänger: Heimatverband MV
IBAN: DE03 1405 2000 1711 4215 50
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